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Rosenthal, Friedrich (Jacques):

Bettinas Flucht. Ein deutsches Schauspiel in vier Aufzügen. Deutsche Handschrift mit Bleistift auf Papier.
Unterseen bei Interlaken, 1913. 90 num Bll. Bedruckter Opbd.
(Katnr: 41291)


Kosch XIII, 314. - ÖBL IX, 253 f. - Giebisch-Gugitz, Handbuch der Emigration 2. - HB österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft II, 1147. - Original-Manuskript des im selben Jahr bei Bloch in Berlin erschienen Titels. Deutsche Handschrift mit Bleistift auf 90 beidseitig beschriebenen Blättern. - Mit dem Eintrag "Begonnen am 9. Juili 1913 zu Unterseen bei Interlaken, beendigt daselbt am 24 Juli. - Das Stück spielt in der Zeit 1812 - 1813 in Minden und einer Stadt in Hessen. - Friedrich (Jacques) Rosenthal (Wien, 21.7. 1885 - nach dem 31.8.1942 im KZ Auschwitz) war Dramaturg, Regisseur, Theaterwissenschaftler und Pädagoge. Er studierte in Wien 1902 - 1906 an der Techn. Hochschule, Philosophie 1903 - 1910 an der Universität, 1910 bis 1912 an der Univ. Heidelberg, 1909 - 1910 besuchte er auch die Schauspielschule der Akad. für Musik und darstellende Kunst in Wien. Erste praktische Bühnenerfahrung sammelte er 1911/12 als Dramaturg am Hof- und Nationaltheater in Mannheim. Danach als Dramaturg und Regisseur (1913 - 1929) an das Dt. Volkstheater in Wien verpflichtet (Regiedebut mit Björnsons "Die Neuvermählten" 1914), inszenierte Rosenthal eine große Anzahl klassischer Werke sowie Dramen Grillparzers, 1932 ans Burgtheater berufen, wo er bis zu seiner Entlassung 1938, 26 Inszenierungen leitete. In theoretischen Schriften suchte er, die Krise des Theaters und der Schauspielkunst in wiss.-hist. Analyse zu erforschen. Als Vorkämpfer der Bestrebung, Theater aufgrund sorgfältiger Spielgestaltungen neu aufleben zu lassen, gründete Rosenthal im Auftrag des Unterrichtsministeriums, die erste staatliche Wanderbühne in Österreich, die er 1920/21 leitete. 1938 emigrierte er nach Frankreich, nach seiner Internierung in Marseille und Toulouse, 1939, wurde Rosenthal von der Gestapo in Correze verhaftet, vermutlich bei dem Versuch seiner Frau, der Tanzkünstlerin und Pädagogin G. Bodenwieser-Rosenthal zu folgen, die ihre Tanzgruppe über Südamerika nach Australien retten konnte. 1942 wurde Friedrich Rosenthal ins KZ Auschwitz deportiert und starb nach dem 31.8.1942 daselbst.

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