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Pontoppidan, Erik:

Menoza, Ein Asiatischer Printz, welcher die Welt umher gezogen Christen zu suchen, besonders in Indien, Hispanien, Italien, Franckreich, Engelland, Holland, Teutschland und Dännemarck, aber des Gesuchten wenig gefunden. Eine Schrift, welche die untriegliche Gründe der natürlichen sowohl als der geoffenbahrten Religion deutlich darstellet, und wider die Abwege derer meisten Christen im Glauben und Leben treulich warnet. Aus dem Dänischen übersetzt. 3 Bände in 1 Band.
Copenhagen, In der Buchdruckerey des Königl. Waysen-Hauses, gedruckt von Gottmann Fridrich Kisel, 1747. 944 SS. Pgmt.bd.d.Zt.
(Katnr: 42916)


Holzmann-Bohatta III, 4468. - Faber du Faur II, 1831a. - Seltene erste deutsche Ausgabe. - Erik Pontoppidan (1698-1764) war ein sehr bekannter dänischer Theologe und Historiker.In seinem Werk "Menoza" wollte er ähnlich wie Montesquieu in seinen "Persichen Briefen", die Zustände der Gesellschaft und Religion in Europa beschreiben. Erste deutsche Ausgabe dieser fingierten Reiseberichte in Briefform. - Schildert die Verhältnisse in den dänischen Missionen in Indien, sowie Berichte über Europa, darunter Paris, London, Kopenhagen, Hamburg, Köln, Berlin, Nürnberg, Heidelberg, Frankfurt am Main, Wien u.v.a. In der Beschreibung von Wien zitiert er einen unbekannten Poeten: "Ein Klumpen Häuser und Palläste Voll Ungeziefer, voller Gäste, Ein Mischmasch aller Nationen, Die in Ost - West - Süd - Norden wohnen, Gestanck und Koth in allen Gassen, Viel Weiber, die den Eh-Stand hassen, viel Männer, die mit andren theilen, Sehr wenig Jungfern, lauter Fräulen, Betrug und List in allen Buden, Getaufte und beschnittne Juden, Viel Kirchen allzeit voller Sünder, Viel Schencken und darinn viel Schinder, Viel Klöster voller Pharisäer, Viel Händel und viel Rechts-Verdreher, Viel Richter, die das Recht verkauffen, Viel Feste celebrirt mit Sauffen, Viel Stutzer, Spieler, Beutel-Schneider, Laqueien, Pagen, Pferde, Wagen; Viel Reiten, Fahren, Gehen, Tragen, Viel Drengen, Stossen Zerren, Ziehen, Das ist das Quodlibet von Wien". Entferntes Exlibris a.d. vord. Vorsatz, ras. Stempel a.d. Titelblatt verso sowie dem letzten Blatt, jeweils mit winzigem Löchlein, Rücken mit kleiner Bezugsfehlstelle, Einband altersgemäß fleckig.

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