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Fuller, Thomas:

A Pisgah - Sight of Palestine and the confines thereof, with the history of the Old and New Testament acted thereon.
London, John Williams, 1650. 4 Bll., 434 (recte 447) SS.; 202 SS., 9 Bll. Mit gest. Frontispiz, gest. Titelblatt und 26 (statt 27, davon 2 gefalt.) Karten, Plänen und Kupfertafeln. Folio. Ldr.bd.d.Zt. mit Rt. auf 5 Bünde.
(Katnr: 46094)


Cox I, 208. - Wing F 2455. - Röhricht 1070. - Graesse II, 464. - Lowndes III, 756. - Seltene erste Ausgabe. - "A curious book, containing many things relating to Jewish antiquities, and to the manners and costumers of the people" (Cox). - Die antiken Karten zeigen biblische Länder, Libanon mit Cypern, Arabien, Plan von Jerusalem, Ansicht des Tempels von Salomon u.v.a. - Pisgah bezieht sich auf Mount Pisgah, den Berg in der Bibel, von dem Moses das Gelobte Land zum ersten Mal sah. Thomas Fuller (1607 od. 1608 - 1661) war ein englischer Geistlicher, Gelehrter und Schriftsteller, der für seine Predigten, seine große Beredsamkeit und auch große Schlagfertigkeit bekannt war. Das Werk "A Pisgah-Sight of Palästina" ist Fullers historische und geographische Beschreibung des Gelobten Landes, das er schrieb, als er im erzwungenen Exil zu Zeiten der Herrschaft Oliver Cromwells verbleiben musste. Viele Passagen des Textes haben den religiösen Puritanern Stoff zu Angriffen auf Fullers gemäßigte religiöse Ansichten und seiner Toleranz unorthodoxen Gruppen gegenüber gegeben. Das Buch enthält eine große Karte vom Heiligen Land und doppelseitige Karten des Gebiets der 12 Stammesgebiete der Israeliten. Fuller "modellierte" seine Karten nach Christian van Adrichom, einem holländischen Priester und Vermesser des 16. Jahrhunderts, fügte ästhetische Akzente, dekorative Markierungen und passende Illustrationen hinzu. So erscheinen die Karten als ein echter Versuch, zumindest irgendeine Art von Präzision zu erhalten. Im Text allerdings ist unübersehbar, dass es Fullers Absicht war, genaue Informationen auf der Grundlage des biblischen Textes und der klassischen Autoren zu vermitteln. Im heutigen Verständnis erscheint uns die Pisgah-Sight als wunderbar dekoratives und malerisches Produkt einer längst vergangenen frommen Epoche. Das nach wie vor Ausgezeichnete an diesem Werk ist, dass es der erste (ganz der damaligen Zeit entsprechende) Versuch ist, im England Mitte des siebzehnten Jahrhunderts sowohl in Text- als auch in kartographischer Form einerseits die Stammesgeschichte der Völker Israels, wie auch die Geographie des Heiligen Landes zu vermitteln, und als solches Werk gilt es als der erste moderne Bibelatlas. "Pisgah-Sight is one of the great books on the topography of the Holy Land" (Nebenzahl, Maps of the Holy Land). Vereinzelt minimal stockfleckig, vereinzelte Karten mit Einrissen, meist in den Fälzen, Karte vor Seite 139 (Zebulun) mit großem Randausriss bis zur Druckplatte (22,5 x 2 cm) am linken Rand, am rechten Rand ein senkrechter Riss an der Druckplattengrenze (8 cm), Darstellung nicht betroffen, vereinzelte Karten mit leichtem Abklatsch, die Karte von Palästina in 2 Faltkarten, diese etwas knapp beschnitten, vereinzelt mit winzigen Wurmspuren (meist im Bug), stellenweise minimal wasserrandig, Besitzvermerke von alter Hand a.d. Vorsätzen. Einband mit einigen Kratzspuren a.d. Deckeln, beide Kapitale bestoßen, vorderes Gelenk berieben, hinteres Gelenk gebrochen. - Es fehlt leider die Tafel "Map of Jewish habits". -

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