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Luther, Martin:

Sammelband. 6 Bände in 1 Band (davon 1Buch von Schopper).
Wittenberg, Weiss, Lufft, Schirlentz und Nürnberg, Gutknecht, 1531-1532, 1523 und 1525. Gr. 8°. Blindgeprägter Schweinslederband d.Zt. auf 3 Bünde. mit 2 Schließen.
(Katnr: 46093)


I.: (Schopper, J.): Eyn Ratschlag, den etzliche Christenliche Pfarherrn, Prediger, unnd andre, Götlicher schrifft verstendige, Einem Fürsten, welcher yetzigen stritigen leer halb, auff den abschied, jüngst gehaltens Reichstags zu Nürnberg, Christlicher warhait underricht begert, gemacht haben, die auch solchs Ratschlags zur notrurfft Bekendtlich sein, Unnd durch götliche schrifft verthedigen wöllenn. Mit Holzschnitt-Titelbordüre. Nürnberg, J. Gutknecht, 1525. 6 nnum. Bll., 105 num. Bll., 1 w. Bl. II.: Luther, Martin: Das Siebenzehend Capitel Johannis, von dem gebete Christi. Mit Holzschnitt-Titelbordüre. Wittenberg, Hans Weiß, 1530. 74 nnum. Bll. III.: Luther, Martin: XIII. Predig. Newlich ußgange(n) Anno XXIII. Anhengig den vorgetruckte(n) Sybe(n)undzwentzig Predigen. Sampt eim Register und gemeyne(n) innhalt. (Straßburg, J.Schott, 1523), Mit Holzschnitt-Titelbordüre, 1 ganzs. Holzschnitt, 1 kl. Textholzschnitt sowie Holzschnitt-Druckermarke. 4 nnum. Bll., LXXVII SS., 1 Bl., 1 w.Bl. IV.: Luther, Martin: Warnunge, An seine lieben Deudschen. Mit Titelbordüre in Holzschnitt von Georg Lemberger. Wittenberg, Hans Lufft, 1531. 32 nnum. Bll. V.: Luther, Martin: Auff das Vermeint keiserlich Edict, Ausgangen im 1531 jare, nach dem Reichstage des 1530 jars. Golsa. Mit figürlicher Titelbordüre in Holzschnitt der Cranach-Schule. 28 nnum. Bll. VI.: Luther, Martin: Widder den Meuchler zu Dresden gedrückt. Mit breiter Holzschnitt-Titelbordüre von Georg Lemberger. 15 nnum. Bll. (es fehlt das letzte weisse Blatt). Zu I.: VD 16, S 3921. -Edelmann, Reformation 381. - Erste Ausgabe. Einer von 2 Drucken. Der sogenannte Ansbacher Ratschlag, die erste protestantische Bekenntnisschrift im Markgrafentum Brandenburg-Ansbach. Die von VD 16 Johannes Schopper zugewiesene Schrift wurde von Markgraf Kasimir dem Kurfürsten Johann von Sachsen und damit mittelbar den Reformatoren Luther, Jonas, Bugenhagen und Melanchton vorgelegt, deren Gutachten positiv ausfiel. Zu II.: VD 16, L 6690. - Benzing 2753. - Auslegung des vom Reformator David Chyträus so genannten und bis heute so bekannten hohepriesterlichen Gebets Jesu, mit dem er sich vor dem Gang in den Garten Gethsemane von seinen Jüngern mit tröstenden Worten verabschiedete. Zu III.: VD 16, L 4488. - Benzing 36. - Einzige Ausgabe, einer von zwei Drucken des gleichen Jahres. Ebenfalls frühe Sammelausgabe, auch mit dem Porträt Luthers von H. Baldung Grien. Die Bordüre mit Tieren und von Putti gehaltenem Schild mit Druckerinitiale. Zu IV.: VD 16, L 7340 oder 7341. - Benzing 2910(11). - 4.(?) Ausgabe dieser politischen Schrift, in der Luther den Unterschied zwischen Notwehr (für den Glauben) und Aufruhr gegen die weltliche Obrigkeit (die er nicht billigt) auseinandersetzt. Mit ihr zog er sich vor allem die Feindschaft Georgs von Sachsen zu. Zu V.: VD 16, L 3894 (91, 93,95?). - Einer von mehreren Drucken im Jahr der Erstausgabe. - Äußerst scharfe Kritik Luthers am Augsburger Reichstagabschied. Den scharfen Ton mißbilligte sogar Kurfürst Johann, doch Luther erklärte ihn für nicht sonderlich scharf und bedauerte, nicht noch heftiger gewesen zu sein. Die schöne Titeleinfassung zeigt die Geschichte der Salome. Zu VI.: VD 16, L 7431. - Einer von 4 Drucken der ersten Ausgabe bei Hans Lufft; 2 weitere Drucke erschienen bei J. Prüß in Straßburg, eine niederdeutsche Ausgabe bei Lotter in Magdeburg. Heftige Replik Luthers auf das Pamphlet Herzog Georgs von Sachsen, das dieser gegen Luthers "Warnunge... an seine lieben Deudschen" verfaßt hatte und in dem Luther vorgeworfen wurde, gegen Kaiser und Reich gepredigt zu haben. Eine Abschrift des herzogl. Manuskripts hatte Luther durch die Indiskretion schon vor erscheinen der "Gegenwarnung" erhalten, den "Meuchler" versetzt er nach Dresden statt nach Leipzig, so als ob ihm der Verfasser des Pamphlets unbekannt sei. Vereinzelt etwas braun- , stock- oder wasserfleckig, Nr. II mit 2 kleinen Eckausrissen, der prachtvolle Einband an den Kanten leicht berieben und altersgemäß etwas fleckig.

7500

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