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Fichte, Johann Gottlieb:

Beitrag zur Berichtigung der Urtheile des Publikums über die französische Revolution. Zur Beurtheilung ihrer Rechtmäßigkeit. 1. Theil in 2 Heften in 1 Band (alles Erschienene).
o.O. und o.V. (Danzig, Troschel), 1793. XXIII, 199 SS., 1 Bl. (Zwischentitel), S. 201 - 435; 3 Seiten Nacherinnerung. Mit 1 Textholzschnitt. Kl. 8°. Pbd.d.Zt. (Originalpappband?).
(Katnr: 43462)


Borst 683. - Meyer, Fichte 112 und 114. - Houben II, 93 f. - Krieg, MNE I, 223. - Seltene erste Ausgabe von Fichtes großem Bekenntnis zur Französischen Revolution. "Die Kühnheit, mit der er nun die Ungerechtigkeit der bestehenden Zustände bloßlegte, vor allem die angemaßten Vorrechte der Fürsten, des Adels, des Militärs und der Geistlichkeit zerpflückte..... war so herausfordernd, die Logik der Beweisführung so rücksichtslos, das dieses Buch, als ein Markstein unserer sozial-revolutionären Literatur bezeichnet werden darf" (Houben). Fichtes Analyse der Notwendigkeit einer Erhebung gegen die Machthaber, seine Aufforderung zur "Würdigkeit der Freiheit" ist eine Vorwegnahme seiner 1808 erschienenen "Reden an die deutsche Nation". Grundsätzlich wurden in Preussen alle Publikationen ohne Verlags- und Ortsangabe verboten. Fichte wusste wohl genau was ihm blühen konnte, wenn er die Rechtmässigkeit des Volkes zur Revolution forderte. Überraschenderweise findet sich in den Zensurakten der preussischen Behörden jedoch weder zur vorliegenden, noch zum Nachdruck von 1795 eine Akte. In der Nacherinnerung kündet Fichte das baldige Erscheinen eines dritten Heftes an, das aber weder gedruckt, noch im Nachlass des Philosophen als Manuskript existiert. Wahrscheinlich ist, dass Fichte, der 1794 eine Professur in Jena erhielt, sich seine sichere Existenz nicht gefährden wollte und die Spuren seiner jakobinischen Gesinnung zu vertuschen suchte. - 1. Teil minimal gebräunt, vereinzelt mit kleinen Braunfleckchen, der blaue Originalpappband ganz leicht fleckig, ansonsten sehr gutes Exemplar.

€ 1400


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